Das erste Spiel des 2. USCK ist absolviert: Am Freitag, dem 25.11.2011 um 20:00 Uhr ging das erste Match der jungen Babenbergertruppe im Happydome über die Bühne. In der ausgelosten Gruppe B war der Rekordmeister aus Wien zu Gast und als Titelfavorit die erwartete, unüberwindbare Hürde.

Coach Roland Bollmann gab die (in seinen Augen) einzig richtige Taktik vor, und wollte über Spekulation zum Erfolg kommen. Was soll man sagen, das Ergebnis spricht für sich. Bester Mann des Abends war eine Frau, nämlich Alina Kampitsch im Tor des neu formierten Teams aus der Babenbergerstadt.

Im ersten Viertel konnte noch brav dagegengehalten werden und ging mit einem 1:5 in die, von den meisten, lang ersehnte Pause. Hätte man nicht in den letzten 50 Sekunden noch drei Tore bekommen, wäre das erste Viertelergebnis noch schöner ausgefallen. Als bestes Viertel darf das Dritte gewertet werden, das mit 2:0 an die IWV ler ging. Angesichts des erfahrenen und körperlich weit überlegenen Gegners, muss aber das Spiel und die Akteure bewertet werden, und nicht das Torverhältnis.

Gleich nach dem 0:1 Rückstand, waren es Raoul Bhatia und Simo Prindl, die beschlossen: “SO NICHT!!!” Ein schnell eröffnetes Mann-Mehr Spiel führte nach wundervoller Vorarbeit von Raouli-the-Pauli-Bhatia (oder auch Bhatia Version 1.0) und eiskaltem Abschluss unserer im Hauptberuf angeblich als Türsecurity arbeitenden Kampfschwimmerin Simo Prindl zum verdienten Ausgleich.

Das “ZU NULL” war somit kein Thema mehr – zum Glück!!! Auch wenn man sich redlich bemühte, es wollte kein weiteres Tor mehr für die Heimischen fallen. Ob es an gedopten Gegnern, der just bei jedem Angriff der Happydomer einsetzenden Flut, gekauften Schiris, ungünstiger Mond-Sternen-Konstellation oder den Menstruationsbeschwerden von Caros Teddybären lag kann derzeit noch nicht mit Sicherheit gesagt werden!

Roland Bollmann überprüfte diverse Male die Stabilität der Torstangen. Fürs nächste Mal: Lass die Stangen in Ruhe, überprüf doch bitte die Tornetze! Aufgrund mehrerer, zum Teil sehr subtiler Anmerkungen, soll ebenfalls vermerkt werden, dass auch der Verfasser dieses Artikels, mehrmals die Torstangen einer kinetischen Materialprüfung unterzogen haben soll. Dazu ist nur soviel zu sagen: “Das kann gar nicht sein, denn meine Angriffe auf das Tor, erreichten kaum die Zwei-Meter-Markierung, geschweige denn die Torstangen!”

Caro durchpflügte in Scheibenwischermanier das Becken und war wie Raoul des Öfteren anspielbar. Alle “Jungen Talente”, von Anna bis Ricardo, durften RLO-Luft schnuppern, oder realistisch betrachtet, RLO-Wasser schlucken. Schwimmbereitschaft und Spaß waren auf jeden Fall immer sichtbar.

Im Grunde war es gerade für die Veteranen Thomas und Roland Bollmann, sowie Jochen Plementas eine Art Déjà-vu. Vor etwa acht Jahren wurde mit dem Kern der letztjährigen Meistermannschaft in selber Manier begonnen. Also auf zum nächsten Titel – in vielleicht wieder acht Jahren.

1 25. November 2011, 20:00 Uhr, Happydome
2. USCK - IWV 1
(1:5, 0:8, 0:2, 0:4)

Bericht

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Statistik: 1 Alina Kampitsch, 2 Simonetta Prindl (1T), 3 Roland Bollmann (1H), 4 Thomas Bollmann (1H), 5 Carola Schierach (1H), 6 Anna Burton, 7 Jochen Plementas, 8 Dominic Schönbäck (1H), 9 Markus Monschein, 10 Ricardo Parger (1H), 11 Baltasar Hauser, 12 Tomé Hauser, 13 Raoul Bhatia,

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